Wusstest du, dass Salt das Internet von UPC nutzt?

Heute ist es selbstverständlich, Internet auf dem Mobiltelefon zu nutzen. Über die Technik dahinter machen sich viele keine Gedanken. Wir haben den Weg zurückverfolgt: vom Smartphone über die Handy-Antenne zum Mobilfunkmast und weiter zu den Internet-Kabeln, die mit dem World Wide Web verbunden sind.

Die Geschichte des Kabelnetzes

Die ersten Kabelnetzbetreiber haben in den 1930er Jahren begonnen, Kabel in der Schweiz für den Radioempfang unter der Erde zu verlegen. In den 1950er Jahren kamen dann auch Fernsehprogramme aus den Bodenleitungen auf den heimischen Fernseher. Die Vorläufer-Unternehmen von UPC Schweiz gehörten zu den Pionieren im Bereich dieser Radio- und Fernseh-Kabelnetze. UPC ist heute der grösste Kabelnetzbetreiber der Schweiz und versorgt auch Telefon- und Internetkunden über Kabel.

Mobilfunkanbieter nutzen ebenfalls diese Erd-Leitungen. Das Unternehmen Salt zum Beispiel hat seine Sendeanlagen an das unterirdische Internet-Kabelnetz von UPC angeschlossen. Dieses Netz besteht zu 95 % aus Glasfaserkabeln und zu 5 % aus Kupferkabeln.

Bei der Glasfaser-Technologie funktioniert die Datenübertragung durch Licht. Im Gegensatz zu anderen Technologien gibt es auch bei grösseren Entfernungen kaum Geschwindigkeits-Verluste. Werden die Daten bei den Kupferkabeln mit Elektronen übermittelt, wird bei Glasfaser auf Photonen als Informations-Träger gesetzt. Für die alte Kupfer-Technologie müssen also elektrische Impulse übertragen werden, während bei Glasfaser Lichtblitze durch die Leitungen geschickt werden.

Schon mal was von Dark Fiber gehört?

Um Mobilfunk-Kunden Zugang zum Internet zu verschaffen, müssen Daten aus dem Glasfaser-/ Kupferkabelnetz über einen Mobilfunkmast zum Smartphone des Nutzers gesendet und von dort empfangen werden. Die Übertragung von der Sendeanlage zum Handy und zurück funktioniert über Wellen innerhalb bestimmter Frequenzbereiche. Aktuell wird der meiste Datenverkehr im 3G- und 4G-Netz abgewickelt. Das G steht als Abkürzung für Generation. In Planung ist bereits ein Netzstandard der 5. Generation (5G).  Damit soll die Geschwindigkeit im Vergleich zu 4G (LTE) verzehnfacht werden und infolgedessen Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s erreicht werden.

Mit den steigenden Datenmengen im 5G-Netz müssen auch die an den Sendemasten angeschlossenen Kabel höhere Leistungen erbringen. Eine Lösung könnten sogenannte Dark-Fiber-Leitungen sein, also Glasfaserkabel, die nur vom Mobilfunknetz-Betreiber genutzt werden und somit vollständig von ihm ausgelastet werden können. Nutzt er seine exklusiven Leitungen nicht, werden keine Lichtblitze kommuniziert und es bleibt dunkel (englisch: dark). Daher kommt der Name Dark Fiber, wobei Fiber auf deutsch Faser heisst.

Übrigens: Sogenannte Kontrollstationen im Mobilfunknetz sorgen dafür, dass ein Smartphone, das von einem Sendemast-Funkbereich zum nächsten bewegt wird, keinen Verbindungsabbruch erleidet. Die Steuerung der Sendeanlagen durch die Kontrollstationen kann sowohl über Kabelleitungen erfolgen als auch über Funk; letzteres ist preiswerter, aber störungsanfälliger.

 Die Smartphone-Antenne

Damit ein Handy Daten aus dem Internet laden und wieder zurücksenden kann, muss es also mit dem Mobilfunknetz kommunizieren. Dies geschieht über eine Antenne, die bei den ersten Handys äusserlich noch sichtbar war – meist in Form eines Stiftes oder ausziehbaren Teleskopstockes am oberen Ende des Gerätes. Heute ragt keine Antenne mehr aus dem Handy. Die Antennen sind vielmehr unsichtbar geworden. Bei manchen Geräten führen sie direkt an der Innenseite des Rahmens entlang, bei anderen Handys sind sie weiter innen verbaut.

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