Internet Anbieter wechseln: Das musst du bei Internet und TV beachten
Deinen TV- und Internetanbieter zu wechseln kann sich lohnen: Du kannst monatlich Geld sparen, eine höhere Geschwindigkeit erhalten oder von einem besseren TV-Angebot profitieren.
Gleichzeitig solltest du den Wechsel gut planen. Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Verfügbarkeit an deiner Adresse sind ebenso wichtig wie die Frage, welche Geräte du zurückgeben musst. Auch die Kosten für Aktivierung, Installation oder zusätzliche TV-Leistungen können den tatsächlichen Preis eines Angebots beeinflussen. Wenn du deinen Anbieterwechsel planst, solltest du deshalb nicht nur auf den beworbenen Monatspreis schauen.
Prüfe vor der Bestellung, welche Technologie an deiner Adresse verfügbar ist, wann dein bestehender Vertrag endet und welche Leistungen du tatsächlich brauchst. So kannst du einen Wechsel vorbereiten, ohne als Kunde unnötige Kosten oder einen Unterbruch beim Internetzugang zu riskieren.
Wann lohnt es sich, den Internet- und TV-Anbieter zu wechseln?
Ein Wechsel lohnt sich besonders dann, wenn dein aktuelles Abo deutlich teurer geworden ist oder du für dein Geld mehr Leistung bekommst. Auch eine schnellere Glasfaserleitung kann ein guter Grund sein. Beim TV-Angebot können zusätzliche Sender, Replay-Funktionen oder eine bessere TV-Box den Unterschied machen. Ein weiterer Vorteil kann ein Kombi-Angebot aus Internet, TV und Mobilfunk sein.
Bevor du den Internet- und TV-Anbieter wechselst, solltest du allerdings die Gesamtkosten und Vertragsbedingungen vergleichen. Ein günstiger Einstiegspreis gilt möglicherweise nur während einer Aktion. Auch eine hohe Aktivierungsgebühr oder eine lange Mindestlaufzeit kann den Vorteil eines Wechsels reduzieren. Ein unabhängiger Vergleich zeigt dir, welche Angebote aktuell zu deiner Adresse und deinem Bedarf passen und dir das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten.
Was ist beim Wechsel auf neues Internet und TV Abo wichtig?

Wenn du wissen möchtest, was du beim Wechsel des Internetanbieters beachten musst, solltest du vor allem fünf Punkte prüfen: Verfügbarkeit, Geschwindigkeit, TV-Leistungen, Hardware und Gesamtkosten. Auch die Kündigungsfrist und eine mögliche Mitnahme deiner Rufnummer gehören zur Planung.
Verfügbarkeit an deiner Adresse: Glasfaser, Kabel oder DSL
Welche Internet-Technologie du nutzen kannst, hängt von deiner Adresse ab. In vielen Regionen ist bereits Glasfaser verfügbar, während andernorts Kabel oder DSL die passende Lösung sind. Auch die maximal mögliche Geschwindigkeit unterscheidet sich je nach Anschluss.
Prüfe deshalb die Verfügbarkeit, bevor du ein neues Angebot bestellst. Besonders bei einem Wechsel auf Glasfaser solltest du kontrollieren, ob dein Gebäude bereits angeschlossen ist. Bei DSL kann die verfügbare Leistung von der Entfernung zur Vermittlungsstelle abhängen. Eine Verfügbarkeitsprüfung verhindert, dass du ein Abo auswählst, das an deiner Adresse nicht angeboten werden kann.
Geschwindigkeit: Download, Upload und Ping
Für normale Haushalte reichen je nach Nutzung häufig 100 bis 300 Mbit/s. Wenn mehrere Personen gleichzeitig streamen, im Homeoffice arbeiten, grosse Dateien übertragen oder online spielen, kann eine höhere Geschwindigkeit sinnvoll sein. Entscheidend ist dabei nicht nur der Download.
Auch der Upload spielt eine Rolle, etwa bei Videokonferenzen, Cloud-Backups oder dem Versenden grosser Dateien. Für Online-Gaming ist zusätzlich ein niedriger Ping wichtig. Vergleiche deshalb nicht nur die maximale Leistung, sondern überlege, welche Geschwindigkeit du tatsächlich benötigst.
TV-Angebot: Sender, Replay und Aufnahmen
Beim Wechsel solltest du auch dein TV-Angebot genau anschauen. Prüfe, welche Sender enthalten sind und ob du sie in HD empfangen kannst. Funktionen wie Replay, zeitversetztes Fernsehen und Aufnahmen können ebenfalls Bestandteil des Pakets sein.
Besonders wichtig: Aufnahmen, die du über die TV-Box deines bisherigen Anbieters gespeichert hast, lassen sich normalerweise nicht zum neuen Anbieter übertragen. Wenn dir bestimmte Sendungen wichtig sind, solltest du sie vor dem Wechsel noch ansehen. Auch Zusatzpakete für Sport, Filme oder internationale Sender können den Gesamtpreis erhöhen. Sie sind nicht bei allen Anbietern inklusive.
Router, TV-Box und Installation
Beim Wechsel erhältst du meist einen neuen Router und bei einem TV-Abo zusätzlich eine neue TV-Box. Prüfe, ob du die Installation selbst durchführen kannst oder ob ein Techniker erforderlich ist. Eine Selbstinstallation ist meist einfacher und kann zusätzliche Kosten vermeiden.
Deine bisherige Hardware musst du häufig nach dem Wechsel zurückgeben. Dazu gehören je nach Angebot Router, TV-Box und weiteres Zubehör. Halte die Rückgabefrist ein und bewahre den Versandnachweis auf. So vermeidest du mögliche Gebühren für nicht zurückgesandte Geräte.
Festnetznummer mitnehmen
Wenn du deine bisherige Festnetznummer behalten möchtest, kannst du sie in vielen Fällen zum neuen Anbieter portieren. Wichtig ist, dass du die Rufnummernmitnahme bereits bei der Bestellung angibst. Prüfe ausserdem, ob die gewünschte Telefonie im neuen Tarif enthalten ist. Bei einem Wechsel von Internet und Festnetz solltest du die Aktivierung sowie die Kündigung zeitlich aufeinander abstimmen.
Gesamtkosten statt Aktionspreis: günstig surfen und telefonieren
Der beworbene Preis zeigt nicht immer, was du langfristig bezahlst. Berücksichtige Aktivierungsgebühren, Installationskostenund zusätzliche TV-Pakete. Auch ein Aktionspreis kann nach 12 Monaten deutlich steigen.
| Kostenpunkt | Worauf achten |
| Aktivierung | Einmalige Gebühr bei der Aufschaltung |
| Monatlicher Preis | Regulärer Preis nach Ablauf der Aktion |
| Router | Kaufen, mieten oder kostenlos enthalten |
| TV | Zusatzkosten für Sender- oder Premium-Pakete |
| Installation | Kosten für Techniker oder Einrichtung |
Internet Anbieter wechseln trotz Vertrag: Geht das?

Du fragst dich vielleicht „Kann ich meinen Internetanbieter wechseln trotz Vertrag?“ Ein Wechsel ist grundsätzlich möglich, allerdings können je nach bestehendem Vertrag Kosten entstehen. Entscheidend sind zum Beispiel die Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und die Bedingungen für eine vorzeitige Kündigung.
Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist
Internetverträge in der Schweiz können unterschiedliche Laufzeiten haben. Manche Angebote haben eine Mindestlaufzeit von 12 oder 24 Monaten, andere sind ohne langfristige Bindung kündbar. Auch die Kündigungsfrist unterscheidet sich je nach Anbieter.
Prüfe deshalb deine Vertragsunterlagen und halte die Kündigung schriftlich fest. Wenn du die Frist verpasst, kann sich der Vertrag verlängern oder ein späterer Wechseltermin entstehen. Bei Tarifen ohne Mindestlaufzeit ist der Wechsel meist flexibler. Achte trotzdem auf die jeweils geltende Kündigungsfrist.
Vorzeitig kündigen: Welche Kosten entstehen?
Wenn du vor Ablauf der Mindestlaufzeit wechselst, kann der bisherige Anbieter Gebühren verlangen. Je nach Vertrag können beispielsweise die verbleibenden Monatsgebühren oder eine festgelegte Ausstiegsgebühr anfallen. Deshalb solltest du vor einer vorzeitigen Kündigung berechnen, ob sich der Wechsel trotz dieser Kosten lohnt.
Ein neues, günstiges Angebot kann bei den zusätzlichen Kosten unter Umständen unter deinem bisherigen Preis liegen. Vergleiche dafür die voraussichtlichen Gesamtkosten bei deinem neuen Internetanbieter mit den Kosten, die beim vorzeitigen Ende des bisherigen Vertrags entstehen.
Wechselprämie: Wenn der neue Anbieter die Kosten übernimmt
Einige Anbieter werben mit Wechselprämien oder übernehmen unter bestimmten Bedingungen einen Teil der Kosten des bisherigen Vertrags. Solche Aktionen können den Wechsel attraktiver machen. Die Bedingungen ändern sich jedoch regelmässig. Prüfe deshalb aktuell, ob eine solche Vergünstigung angeboten wird, für wen sie gilt und welche Nachweise erforderlich sind.
Internetanbieter wechseln in der Schweiz: Schritt für Schritt
Ein gut geplanter Wechsel lässt sich in wenigen Schritten vorbereiten:
- Aktuellen Vertrag prüfen: Kontrolliere Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist, aktuellen Preis und enthaltene Leistungen.
- Verfügbarkeit prüfen: Stelle sicher, dass der gewünschte Anschluss an deiner Adresse verfügbar ist. Prüfe insbesondere Glasfaser, Kabel oder DSL.
- Angebote vergleichen: Vergleiche Preise, Geschwindigkeit, TV-Leistungen, Telefonie und zusätzliche Kosten. Ein unabhängiger Internet-Vergleich auf alao.ch hilft dir dabei.
- Neues Angebot bestellen: Wähle den gewünschten Tarif und gib den passenden Aktivierungstermin an. Wenn du deine Rufnummer behalten möchtest, musst du dies bei der Bestellung angeben.
- Alten Vertrag kündigen: Kläre, ob du selbst kündigen musst oder ob der neue Anbieter den Wechsel organisiert. Lass dir die Kündigung bestätigen.
- Alte Geräte zurückgeben: Sende Router, TV-Box und weiteres Zubehör fristgerecht zurück.
Plane den Wechsel möglichst so, dass der neue Anschluss aktiviert wird, bevor der alte abgeschaltet wird. So musst du nie auf Internet und WLAN verzichten.
Ohne Unterbruch wechseln: So vermeidest du Internet-Lücken
Ein Wechsel lässt sich normalerweise so planen, dass du nicht ohne Internet dastehst. Wichtig ist, den Aktivierungstermin des neuen Anschlusses mit dem Ende deines bisherigen Vertrags abzustimmen. Bei einem Umzug oder einer technischen Umstellung kann es sinnvoll sein, einen kurzen zeitlichen Puffer einzuplanen.
Wenn du auf eine neue Technologie wie Glasfaser wechselst, solltest du ausserdem frühzeitig prüfen, ob Installationsarbeiten erforderlich sind. Für den Notfall kannst du dein Smartphone als mobilen Hotspot nutzen. So hast du zumindest vorübergehend Internetzugang, falls sich die Aktivierung verzögert.
Internet-Wechsel für Unternehmen: Darauf sollten KMU achten
Für Unternehmen ist ein Wechsel besonders sorgfältig zu planen, da bereits kurze Ausfälle den Arbeitsalltag beeinträchtigen können. Neben dem Preis zählen deshalb vor allem Zuverlässigkeit und Leistung. Prüfe, ob eine feste IP-Adresse benötigt wird und welche Serviceleistungen im Business-Tarif enthalten sind.
Ein SLA beim Service kann beispielsweise definierte Reaktionszeiten bei Störungen festlegen. Auch ein direkter Business-Support kann für Unternehmen wichtig sein. Wenn Telefonie über den Internetanschluss läuft, sollte die geschäftliche Rufnummer beim Wechsel ebenfalls berücksichtigt werden.
Bei mehreren Standorten oder Anschlüssen lohnt sich ein zentraler Ansprechpartner. So lassen sich Verträge und Kosten einfacher verwalten. Auch die technische Umstellung sollte ausserhalb wichtiger Arbeitszeiten geplant werden. Auf der Business-Seite von alao.ch findest du weitere Informationen zu Lösungen für Unternehmen.
Häufige Fehler beim Anbieterwechsel
Beim Wechsel passieren häufig Fehler, die sich mit etwas Vorbereitung vermeiden lassen:
- Kündigungstermin verpasst: Prüfe rechtzeitig, wie lange deine Mindestvertragslaufzeit geht und wann dein bisheriger Vertrag gekündigt werden kann.
- Nur den Aktionspreis verglichen: Berücksichtige den regulären Preis nach dem Aktionszeitraum bei deinem Preisvergleich.
- Geräte nicht zurückgegeben: Router und TV-Box müssen häufig innerhalb einer bestimmten Frist retourniert werden.
- Rufnummer nicht mitgenommen: Wenn du deine Festnetznummer behalten möchtest, muss die Portierung bei der Bestellung angegeben werden.
- Verfügbarkeit nicht geprüft: Stelle vor dem Abschluss sicher, dass der gewünschte Anschluss an deiner Adresse verfügbar ist.
- TV-Leistungen übersehen: Prüfe Sender, Replay, Aufnahmen und zusätzliche Pakete, bevor du wechselst.
Jetzt Internet- und TV-Abos vergleichen und einfach wechseln
Du möchtest deinen Anbieter wechseln und dabei nicht selbst zahlreiche Websites durchsuchen? Auf alao.ch kannst du Internet- und TV-Angebote der Schweizer Anbieter unabhängig und kostenlos vergleichen. Du siehst automatisch verschiedene Geschwindigkeiten, Preise und Leistungen übersichtlich nebeneinander und kannst so relativ leicht das passende Angebot finden.
Wenn du deinen Internetanbieter wechseln möchtest, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Aktionen und Vertragsbedingungen. Bei Fragen steht dir zudem persönliche Beratung für dich bereit.
FAQ – häufige Fragen zum Internet-Anbieterwechsel in der Schweiz
Die Dauer hängt vom Anbieter, Anschluss und gewünschten Aktivierungstermin ab. Wenn z.B. beim DSL-Anschluss keine technische Installation notwendig ist, kann der Wechsel vergleichsweise einfacher geplant werden. Bei einem neuen Glasfaseranschluss kann zusätzliche Vorlaufzeit erforderlich sein.
Das hängt vom konkreten Wechselprozess ab. In manchen Fällen übernimmt der neue Anbieter die Kündigung, in anderen musst du selbst kündigen. Prüfe vor der Bestellung, welche Regel für dein Angebot gilt.
Ja, eine Rufnummernmitnahme ist technisch gesehen normalerweise möglich. Wichtig ist, dass du die Portierung bereits beim Abschluss des neuen Angebots beantragst und die erforderlichen Angaben korrekt angibst.
In vielen Fällen ja. Wenn es sich um Leihgeräte handelt, musst du Router, TV-Box und weiteres Zubehör nach dem Wechsel zurücksenden. Halte die vorgegebene Frist ein, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.
Ein Unterbruch lässt sich bei guter Planung meist vermeiden. Stimme das Datum für die Aktivierung des neuen Anschlusses mit dem Ende des bisherigen Vertrags ab. Ein mobiler Hotspot kann im Notfall als Möglichkeit dienen, während des Übergangs in Verbindung zu bleiben.
Aufnahmen auf der TV-Box oder im TV-System des bisherigen Anbieters können normalerweise nicht zum neuen Anbieter übertragen werden. Sie gehen daher beim Wechsel meist verloren. Prüfe deshalb vor der Kündigung, ob wichtige Aufnahmen vorhanden sind.